Forscher widerlegen Hypothese vom gefährlichen weiblichen Blut


Weiblich oder männlich? Bei Bluttransfusionen spielt das Geschlecht des Spenders keine Rolle. (Bild: Imago)
Der Verdacht stand im Raum, dass es bei der Transfusion von Blut von Frauen, die schon einmal schwanger waren, vermehrt zu tödlichen Zwischenfällen kommt. Eine grosse Studie gibt nun Entwarnung.

Alan Niederer | Neue Zürcher Zeitung

Beim Thema Bluttransfusion hat sich in den letzten Jahren sehr viel getan. So sieht man Fremdblut längst nicht mehr als allgemeines Lebenselixier, das schon bei geringer Blutarmut verabreicht wird, sondern als medizinische Therapie mit potenziell schweren Nebenwirkungen. Eine solche Behandlung wird nur dann eingesetzt, wenn es nicht anders geht. Dieser Gedanke spiegelt sich auch im Blutwert, der beim Patienten unterschritten sein muss, damit eine Transfusion medizinisch begründet werden kann. Dieser Wert ist in den letzten Jahren laufend gesenkt worden.

In jüngerer Zeit ist noch eine weitere Diskussion dazugekommen. Studien haben nämlich nahegelegt, dass das Blut von Frauen, die schon einmal schwanger waren, ein besonderes Risiko für den Blutempfänger darstellen könnte – insbesondere für Männer.

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