Priester-Kinder sind Tabu in katholischer Kirche


Weltweit soll es Schätzungen zufolge mindestens 10.000 Priesterkinder geben. dpa
In der Kirche gibt es viele Tabus. Missbrauch an Kindern, Missbrauch an Nonnen. Ein weiteres Geheimnis sind Kinder, die von Priestern stammen. Einige von ihnen versuchen, das Schweigen zu brechen.

FOCUS ONLINE

Es sind Kinder, die es eigentlich gar nicht geben sollte. Zumindest, wenn es nach dem Willen der Kirche geht: Kinder von Geistlichen. Weltweit dürfte es Tausende von ihnen geben. Viele von ihnen aber leben im Verborgenen – oder in Unwissenheit. In Paris treffen an diesem Donnerstag mehrere Bischöfe Betroffene. Eine seltene Zusammenkunft. Denn während sogar der Papst mittlerweile offen einräumt, dass sexueller Missbrauch durch Geistliche ein Problem ist, sind die Priesterkinder noch immer ein Tabu.

Auch Vincent Doyle ist Sohn eines katholischen Priesters. Er kannte ihn sogar. Doch dass der Kirchenmann sein Vater war, habe er erst im Mai 2011 erfahren, sagt Doyle. Zu diesem Zeitpunkt war sein Vater bereits tot.

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