Wie groß ist der CO2-Fußabdruck des Bitcoin?


Wie groß der CO2-Fußabdruck des Biotcoin-Netzwerks ist, hängt davon ab, wo die Rechner stehen und wie dort der Strommix aussieht. © traviswolfe / iStock
CO2-Fußabdruck wie Jordanien oder Hamburg: Die Kryptowährung Bitcoin benötigt für ihre Rechenoperationen inzwischen rund 46 Terawattstunden Strom pro Jahr. Um diesen Energiebedarf zu decken, werden jährlich rund 22 Megatonnen Kohlendioxid freigesetzt, wie die bisher detaillierteste Studie zur Energiebilanz des Bitcoin enthüllt. Der CO2-Fußabdruck der Kryptowährung entspricht damit dem eines kleinen Landes oder der Stadt Hamburg.

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Kryptowährungen liegen im Trend, denn dank des Blockchain-Prinzips lassen sich über Bitcoin, Ethereum und Co Finanz-Transaktionen dezentral und trotzdem sicher abwickeln. Der Haken jedoch: Die dafür nötigen Rechenprozesse sind aufwändig und das „Bitcoin-Mining“ verbraucht daher viel Energie – Tendenz steigend. Weil die zu lösenden Krypto-Berechnungen ständig schwerer werden, hat sich allein im Jahr 2018 die für ein Bitcoin nötige Rechenleistung vervierfacht.

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