Die Schweine-Fetischisten bedrohen unser friedliches Zusammenleben


Exemplar des Koran: Bücher lassen sich zerstören, Worte nicht, meint Lamya Kaddor. (Quelle: Godong/Leemage/imago images)
In Bremen haben Radikale Korane zerstört, was zeigt, dass sie wenig Ahnung vom Islam haben. Die Bedrohung ist eine ganz andere: Die Täter wollen unser Land destabilisieren.

Von Lamya Kaddor | t-online.de

Unbekannte zerreißen Korane und stopfen sie ins Klo. Geschenkt. Letztlich ist es nur ein Buch. Offenbar wollten sie mit ihrer Tat in der vergangenen Woche in einer Bremer Moschee die Gefühle von Muslimen verletzen. Mein Inneres haben sie dadurch nicht erreicht, und das vieler anderer Muslime auch nicht. Gewiss ist es ein ähnlich widerlicher Akt wie abgehackte Schweinsköpfe oder Schweineblut an Moscheen zu verteilen. Er sagt vor allem etwas über die ziemlich kranke und perverse Vorstellungswelt der Täter aus.

Vielleicht begreifen die Schweine-Fetischisten irgendwann sogar, dass Moscheen keine geweihten Gebäude sind, die man schänden kann. Das sind christliche Vorstellungen. Eine Moschee ist primär ein Sammelplatz fürs Gemeinschaftsgebet. Eine wichtige religiöse Einrichtung, keine Frage, aber eben kein geheiligter Ort, keine Kirche, in der Gott wohnt. Ein Muslim breitet seinen Gebetsteppich aus und es ist ziemlich egal, was darunter ist.

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