Religion in den Medien: Zwischen Wahn und säkularer Weltanschauung


Diskussionsrunde beim Kölner Forum für Journalismuskritik. (David Ertl)
Was hat das Himmlische mit dem Boden der Tatsachen zu tun, welche Rolle sollten Religion und Weltanschauung in den Medien spielen? Darum ging es in einer Diskussionsrunde beim 5. Kölner Forum für Journalismuskritik. In der Kritik unter anderem: die sogenannten Verkündigungssendungen.

Deutschlandfunk

„Wir sind nicht mehr eine christliche Gesellschaft – wir sind eine christliche und säkulare und muslimische“, das steht für Ingrid Matthäus-Maier fest. Sie ist Mitglied des WDR-Rundfunkrates und stört sich an den zahlreichen Verkündigungssendungen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Mehr als 1.700 solcher Sendungen hat sie alleine beim Westdeutschen Rundfunk pro Jahr gezählt. Der Grundsatz, es gebe keine Staatskirche, werde sehr oft durchbrochen. Matthäus-Maier forderte zudem eine stärkere Präsenz von Konfessionslosen in den Rundfunkräten öffentlich-rechtlicher Sender.

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