CERN: Die Kernphysiker proben den Aufstand gegen Microsoft


Tim Berners-Lee am Cern anlässlich einer Jubiläumsveranstaltung. (Bild: Reuters)
Die Mitarbeiter des europäischen Forschungszentrums für Teilchenphysik werden bald ohne Software von Microsoft auskommen müssen. Die hohen Lizenzgebühren der amerikanischen Firma haben die Informatikverantwortlichen in Genf verärgert.

Stefan Betschon | Neue Zürcher Zeitung

Das Cern in Genf ist ein Forschungszentrum für Teilchenphysik, und es ist auch ein Ort, an dem die Zukunft der Informatik erforscht wird. Es gibt wohl kaum eine Organisation, die an die Computer-Hardware und -Software höhere Anforderungen stellt. Die Lösungen, die hier benötigt werden, kann man nicht ab Stange kaufen, sie müssen oft zusammen mit den Lieferanten erst entwickelt werden. Deshalb ist das sogenannte Openlab des Cern eine Art Zentrallabor der Computerbranche. Hier werden Trends, die bald die ganze Computerwelt bewegen, zuerst sichtbar.

Das beste Beispiel für eine am Cern entwickelte Software-Innovation, die später die Welt verändert hat, ist das World Wide Web. Deshalb ist es bemerkenswert, wenn das Cern ein «The Microsoft Alternatives Project» (Malt) genanntes Vorhaben startet und öffentlich darüber informiert. Es geht darum – nun ja: Alternativen zu Microsoft-Software zu finden. Das Projekt wurde vor einem Jahr gestartet, jetzt wurden erste Zwischenergebnisse publiziert.

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