Erderwärmung bedingt Dauerkälte – Forscher können Zusammenhang nachweisen


Wird der Polarwirbel schwächer, beeinflusst das den Jetstream Quelle: NASA’s Goddard Space Flight Center
Es klingt widersprüchlich: Doch mit dem Klimawandel nehmen Kälteeinbrüche aus der Arktis zu. Was Forscher seit Langem vermuten, konnte jetzt erstmals gezeigt werden – und hat mit einem bestimmten Stoff in der Erdatmosphäre zu tun.

Von Sarah Maria Brech | DIE WELT

An der US-amerikanischen Ostküste fällt im Winter oft Schnee. Die Aufzeichnungen dazu reichen bis ins frühe 19. Jahrhundert zurück. Wenn man sie sich anschaut, fällt ein Trend ins Auge: Schwere Schneestürme, die von lange anhaltender Kälte begleitet sind, werden häufiger. Die meisten solcher extremen Wetterereignisse gab es im vergangenen Jahrzehnt.

Lange Kältephasen zeigten sich auch in Asien und Europa. „Die Kälteeinbrüche aus der Arktis nehmen zu“, sagt Markus Rex, Leiter der Atmosphärenforschung am Alfred-Wegener-Institut (AWI) und Professor für Atmosphärenphysik an der Universität Potsdam. „Beobachten konnten wir das schon lange. Wir wollen aber verstehen, warum das so ist.“

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