AfD-Mann Münz: Kirchentag misst mit zweierlei Maß


Bild: © dpa/Michael Kappeler
Leyendecker, Bedford-Strohm und Co. „missbrauchen den Kirchentag als Instrument im parteipolitischen Wettbewerb“: AfD-Sprecher Volker Münz übt massive Kritik am Ausschluss seiner Partei. Die wird am Rand der Groß-Veranstaltung dennoch auftreten.

katholisch.de

Der kirchenpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Volker Münz, hat seine Kritik an der Nicht-Einladung seiner Partei zum Evangelischen Kirchentag in Dortmund erneuert. „Auf der einen Seite wird der Kirchentag von den Veranstaltern als Ort der Vielfalt und Toleranz, wo verschiedene Meinungen aufeinandertreffen sollen, bezeichnet. Auf der anderen Seite wird der Dialog mit Mitgliedern der größten Oppositionsfraktion im Deutschen Bundestag verweigert“, sagte Münz am Montagnachmittag in Berlin. Statt der „gebetsmühlenartig geforderten Offenheit“ verweigere der Kirchentag selbst den Dialog, verschließe sich vor Kritik und mache aus dem Kirchentag eine Wagenburg zur Verteidigung der politischen Interessen der etablierten Parteien.

Deutliche Kritik an Kirchentagspräsident und EKD-Ratsvorsitzendem

Deutliche Kritik äußerte Münz vor allem an Kirchentagspräsident Hans Leyendecker und dem Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Heinrich Bedford-Strohm. Deren Unterstellungen gegenüber der AfD grenzten an Verleumdungen und verstießen gegen das Gebot, nicht falsch Zeugnis wider seinen Nächsten zu reden.

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