Erdogan: „Mursi wurde ermordet, er starb keines natürlichen Todes“


Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan erhebt nach dem Tod des ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi schwere Vorwürfe gegen die Regierung in Kairo. Mursi habe 20 Minuten lang hilflos um sein Leben gerungen.

DIE WELT

Der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan hat der ägyptischen Regierung vorgeworfen, den früheren ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi ermordet zu haben. „Er wurde ermordet, er starb keines natürlichen Todes“, sagte Erdogan am Mittwoch in Istanbul. Das berichtet die staatliche türkische Nachrichtenagentur Anadolu. Nach seinem Zusammenbruch vor Gericht in Kairo habe Mursi 20 Minuten am Boden liegend um sein Leben gerungen, ohne dass die Behörden etwas zu seiner Rettung unternommen hätten.

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