Himalaya: Eisverlust hat sich verdoppelt


Die Gletscher des Himalaya haben seit 1975 schon 28 Prozent ihres Eises verloren, hier ein Blick auf den Nup-Gletscher in der Nähe des Mount Everest. © Joshua Maurer
Rapider Schwund: Die Gletscher des Himalaya haben seit 1975 gut ein Viertel ihres Eises verloren. Der jährliche Eisschwund auf dem „Dach der Welt“ hat sich inzwischen verdoppelt, wie nun eine Studie enthüllt. Demnach schmelzen im Himalaya jedes Jahr rund acht Milliarden Tonnen Eis – das Schmelzwasser würde jeweils drei Millionen olympische Schwimmbecken füllen. Ursache für den beschleunigten Eisverlust ist primär die Klimaerwärmung, wie die Forscher im Fachmagazin „Science Advances“ berichten.

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Der Himalaya ist nicht nur das höchste Gebirge der Erde, sondern auch ein wichtiger Eis- und Trinkwasserspeicher unseres Planeten. Die Gletscher dieses Gebirges und die von ihnen gespeisten Flüsse versorgen fast eine Milliarde Menschen mit Wasser. Doch auch auf dem „Dach der Welt“ tauen die Gletscher. Erst vor Kurzem ermittelten Klimaforscher, dass der Himalaya bei ungebremster Erwärmung zwei Drittel seines Eises verlieren könnte.

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