Schwebende Kristalle – wie eine Seifenblase gefriert


Eiskristalle auf einer gefrierenden Seifenblase © Farzad Ahmadi and Christian Kingett
Seifenblasen faszinieren mit ihrer zarten Schönheit und ihrem irisierenden Glanz. Diese Momentaufnahme jedoch fängt eine solche Blase in einer ungewöhnlichen Situation ein – während sie gefriert. In frostiger Umgebung bilden sich dabei auf der dünnen Haut der Seifenblase feine Kristalle, die erst nach und nach miteinander verschmelzen.

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Wenn Wassertropfen oder Pfützen gefrieren, geschieht dies meist von einem Kristallisationskeim aus: Ausgehend von einer Grenzfläche oder winzigen Partikeln im Wasser bilden sich Eiskristalle, an die sich nach und nach immer mehr Wassermoleküle anlagern. Wie aber ist dies mit Seifenblasen? Können diese fragilen Gebilde überhaupt als Ganzes gefrieren? Die Physik hinter gefrierenden Seifenblasen haben US-Forscher erst vor kurzem genauer untersucht.

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