Sommersonnenwende: Germanenkult zwischen Esoterik und Rechtsextremismus


Mythischer Ort und Treffpunkt zur Sommersonnenwendfeier: die Externsteine im Teutoburger Wald (picture alliance/dpa/Bernd Thissen)
Der 21. Juni ist der längste Tag des Jahres, die Sommersonnenwende. Für viele Kulturen in Mittel- und Nordeuropa ist der Mittsommer Grund zum Feiern. In Deutschland versammeln sich Anhänger germanischer Riten an den Externsteinen im Teutoburger Wald, um Kontakt mit den Kräften der Natur aufzunehmen.

Moderation: Henning Hübert | Deutschlandfunk

Germanenkult steht allerdings auch unter Rechtsextremismusverdacht. Seit die Nationalsozialisten das Germanentum für ihre Ideologie missbraucht haben, gibt es immer wieder Debatten, ob heidnische Feste, Odinverehrung und Heimatkult mehr sind als nur eine harmlose Suche nach Spiritualität. Zuletzt hat der Kinofilm „Kleine Germanen“ die Verbindung zur rechtsextremen Ideologie thematisiert.

Henning Hübert hat für das Wochenendjournal Wikingerdarsteller und Wagnerianer, Rechtsextremismusexperten, Archäologen und Esoteriker getroffen – letztere an den vielbesuchten Externsteinen im Teutoburger Wald. Immer mit der Leitfrage, warum heute Keltisches, Germanisches, auf jeden Fall aber Vorchristliches wieder in Mode kommt.

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