Britische Katholikin mit Behinderung soll gegen ihren Willen abtreiben


Ein britisches Gericht hat entschieden, dass eine Katholikin abtreiben soll – obwohl sie das nicht will. Die Frau hat eine geistige Behinderung und steht unter staatlicher Obhut. Sie und ihre Mutter setzen sich gegen den Schwangerschaftsabbruch ein.

katholisch.de

Eine Katholikin mit geistiger Behinderung soll in Großbritannien gegen ihren Willen ihr Kind abtreiben lassen. Wie der Pressedienst „Catholic News Agency“ am Samstag berichtet, entschied darüber am Freitag ein sogenannter „Schutzgerichtshof“, der sich mit Fällen befasst, in denen die Betroffenen nicht mehr selbst entscheidungsfähig sind. Laut der Richterin Nathalie Lieven sei die Entscheidung im „besten Interesse“ der Frau gefallen. Sowohl die Frau selbst als auch ihre Mutter wollen jedoch die Geburt des Kindes.

Die Schwangere in der 22. Woche leidet laut dem Bericht unter einer Entwicklungsbeeinträchtigung und Affektstörung, sie steht im Auftrag des britischen Gesundheitssystems unter der Obhut einer Stiftung. Ärzte der Stiftung plädierten für einen Abbruch der Schwangerschaft, da dieser für die Betroffene weniger traumatisch sei als eine Geburt.

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