Über 8.000 Menschen demonstrierten in Garzweiler — Klimaprotest im Tagebau


Demonstrationszug am Rande des Tagebau Garzweiler © Marcel Kusch (dpa)
Zwischen friedlicher Menschenkette und illegalen Aktionen: Tausende beteiligten sich am Klimaprotest rund um den Tagebau Garzweiler. Aktivisten schafften es, auf das Gelände vorzudringen. Am Sonntagvormittag räumte die Polizei.

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Mehrere Tausend Menschen haben am Samstag am Tagebau Garzweiler im rheinischen Braunkohlerevier für eine Klimawende und einen schnelleren Ausstieg aus der Kohleverstromung sowie den Erhalt des Hambacher Forst demonstriert. Neben einer Fahrrad-Demo, einer 100 Meter langen Sitzblockade und Kundgebung in dem von Abbaggerung bedrohten Dorf Keyenberg gab es auch illegale Aktionen.

So drangen Aktivisten des Bündnisses „Ende Gelände“ in den Bereich des Tagebaus ein. Zudem blockierten etwa 800 Aktivisten zwei Bahnstrecken, auf denen die im Tagebau geförderte Braunkohle zu Kraftwerken transportiert wird. In der Nacht zum Sonntag hätten weitere Protestler einen Absetzer im Tagebau gestürmt, ihn kurz darauf aber wieder freiwillig geräumt, sagte eine Sprecherin der Aachener Polizei dem epd.

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