Was verdient man eigentlich als Priester?


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Was verdient Papst Franziskus? Genau: nichts. Anders sieht es jedoch bei den meisten Priestern aus. Dabei gibt es große Unterschiede zwischen den Ländern, aber auch von Bistum zu Bistum. Katholisch.de gibt einen Überblick – und erklärt auch, was es mit den Bischofsgehältern auf sich hat.

Von Christoph Paul Hartmann | katholisch.de

Am einfachsten ist es mit der Bezahlung des Papstes: Denn der bekommt offiziell nichts. Doch obwohl der Pontifex kein Gehalt bezieht, werden seine sämtlichen Auslagen von der Kirche getragen. Das geht bei Kleidung, Verpflegung und Unterbringung los und endet bei den zwei Sekretären und drei Ordensschwestern, die ihm als Mitarbeiter zur Verfügung stehen.

Unter den Klerikern ist der Papst jedoch eine Ausnahme: Die meisten Priester bekommen ein reguläres Gehalt, das aber je nach Land und Region sehr unterschiedlich ausfällt. Das zeigt sich schon beim Blick auf die Bistümer in Deutschland. Bei der Bezahlung von Pfarrern orientieren sie sich im Regelfall an der Besoldung von Staatsbeamten im höheren Dienst, überwiegend an den Klassen A 13 und A 14. Damit werden Pfarrer wie Studien- bzw. Oberstudienräte, also Gymnasiallehrer bezahlt.

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