Aufregung um möglichen Kindesmissbrauch an deutscher Klinik


Ein mittlerweile verstorbener Assistenzarzt nahm womöglich
medizinisch nicht indizierte Untersuchungen im Intimbereich
vor. Mehr als 300 Patientenakten werden noch einmal überprüft.

Die Presse.com

Der Fall eines inzwischen gestorbenen Assistenzarztes am Universitätsklinikum in Homburg, der bis 2014 womöglich mehrere Kinder bei Untersuchungen sexuell missbraucht hat, hat am Montag in Deutschland für Aufsehen gesorgt. Es besteht der Verdacht, dass der Arzt medizinisch nicht notwendige Untersuchungen im Intimbereich der Kinder vorgenommen hatte, die als Routinemaßnahmen dargestellt wurden.

Die möglichen Opfer seien im Schnitt zwischen fünf und acht Jahre alt gewesen sein, teilte die Einrichtung am Montag mit. Es habe sich überwiegend um Buben gehandelt. Der Arzt sei auch Judotrainer eines örtlichen Vereins gewesen. Dieser sei damals über die Ermittlungen informiert worden und habe ihn daraufhin als Trainer entlassen.

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