Kitsch-Handel heute: Es wird einsam um die Heiligenfiguren


Bild: © elmar gubisch – stock.adobe.com
Der Glaube verändert sich, genau wie der Geschmack der Menschen. Das stellt den traditionellen Devotionalienhandel zum Teil vor große Herausforderungen. Händler und Wallfahrtsorte reagieren darauf – und geraten unter Zugzwang. Deshalb kommen regelmäßig neue Produkte auf den Markt.

Von Christoph Paul Hartmann | katholisch.de

Schon seit dem Mittelalter sind Jakobsmuscheln ein Mitbringsel aus Santiago de Compostela. Einmal zurück in der Heimat, sicherten sie ihren Trägern Ansehen und folgten manchem gar bis ins Grab. So weit würden die meisten heute zwar nicht mehr gehen, trotzdem sind Devotionalienhändler aus den Wallfahrtsorten dieser Welt nicht wegzudenken: Die Ständer voller Rosenkränze, Regalmeter mit Heiligen aller Art und Kisten voller Kreuze bestimmen dort bis heute das Bild. Doch auch an der Wirtschaft mit Heiligenbildern und Co. gehen Säkularisierung und Digitalisierung nicht spurlos vorbei – sodass mancher Händler sogar nach Mitbringseln ohne Gott sucht, um die Bilanz aufzubessern.

Wie sich Glaube und Frömmigkeit verändern, verändert sich auch die Devotionalienbranche. „Es soll schlichter sein, weniger prunkvoll und aufwendig“, beobachtet Andreas Püttmann.

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