„Revolution Chemnitz“: Terror-Anklage gegen Chemnitzer Rechtsextreme


Einer der Festgenommenen wird am 1. Oktober 2018 am Bundesgerichtshof in Karlsruhe abgeführt (Archivbild). (Foto: dpa)
  • Acht Männern im Alter von 21 bis 31 Jahren wird vorgeworfen, eine rechtsterroristische Vereinigung gebildet zu haben.
  • Nach Informationen von SZ, NDR und WDR wollte die Gruppe „Revolution Chemnitz“ tödliche Anschläge begehen.
  • Insbesondere soll sie geplant haben, am 3. Oktober 2018 einen bürgerkriegsartigen Aufstand in Berlin anzuzetteln – am 1. Oktober erfolgten die Festnahmen.
Von Lena Kampf, Sebastian Pittelkow, Annette Ramelsberger, Katja Riedel | Süddeutsche Zeitung

Der Generalbundesanwalt hat gegen acht Mitglieder der mutmaßlichen rechtsextremen Gruppe „Revolution Chemnitz“ Anklage wegen Bildung einer terroristischen Vereinigung erhoben. Demnach sollen sich die Männer im Alter von 21 bis 31 Jahren im September 2018 mit dem Ziel zusammengeschlossen haben, tödliche Anschläge zu begehen. Sie sollen unter anderem geplant haben, am 3. Oktober 2018 einen bürgerkriegsartigen Aufstand in Berlin anzuzetteln. Nach Informationen von Süddeutscher Zeitung, NDR und WDR sollten die Anschläge so aussehen, als seien sie von linken Gruppierungen begangen worden. Zwei Tage zuvor wurden die Beschuldigten festgenommen.

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