AfD-Politiker lädt katholische Bischöfe zum Gespräch ein — DBK weiß von nichts


Logo der Alternative für Deutschland (AfD) © Markus Scholz (dpa)
Der Bundesvorsitzende der „Christen in der AfD“, Joachim Kuhs, hat die katholischen deutschen Bischöfe zum Gespräch eingeladen. Die Deutsche Bischofskonferenz erklärte auf Anfrage, ihr liege keine Einladung zu einem Gespräch vor.

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Der Bundesvorsitzende der „Christen in der AfD“, Joachim Kuhs, hat die katholischen deutschen Bischöfe zu einem Dialog mit seiner Vereinigung eingeladen. „Die AfD steht auf dem Boden der freiheitlichen demokratischen Grundordnung“, erklärte er am Mittwoch in Berlin: „Sie achtet vollumfänglich die Würde aller Menschen, und jeder Christ in der AfD übt sich persönlich und im Rahmen seiner Möglichkeiten zur Gottes-und Nächstenliebe.“ Eine Pflicht, sich um den „Fernsten zu kümmern“, wie die Bischöfe sie in ihrer neuen Arbeitshilfe zu Populismus in das Gleichnis vom barmherzigen Samariter hineininterpretierten, könne er jedoch nicht erkennen.

Die Deutsche Bischofskonferenz erklärte auf Anfrage, ihr liege keine Einladung zu einem Gespräch vor. Pressesprecher Matthias Kopp hatte am Dienstag erklärt, Spitzengespräche wie mit den übrigen Parteien gebe es mit der AfD oder den „Christen in der AfD“ nicht.

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