Ist mütterlicher Süßstoff-Konsum schlecht fürs Baby?


Nimmt die Mutter Süßstoffe zu sich, bekommt auch das Kind im Mutterleib etwas davon mit. © Janulla/ thinkstock
Schädlicher Zuckerersatz: Künstliche Süßstoffe können über Plazenta und Muttermilch auch in den Körper von Ungeborenen und Babys gelangen – mit spürbaren Folgen. Wie Versuche mit Mäusen enthüllen, beeinflusst der frühe Kontakt mit Zuckerersatzstoffen wie Sucralose und Acesulfam-K den Stoffwechsel und die Darmflora des Nachwuchses. Diese Veränderungen scheinen unter anderem die Leberfunktion zu beeinträchtigen und Diabetes fördern zu können.

scinexx

Künstliche Süßstoffe galten ursprünglich als die gesunde Alternative zum kalorienhaltigen Zucker. Doch inzwischen geraten sie zunehmend ins Zwielicht. So zeigen Studien, dass die Zuckerersatzstoffe den Appetit steigern und damit erst recht zu Übergewicht führen können. Zudem gibt es sogar Hinweise darauf, dass Süßstoffe wie Aspartam, Saccharin oder Sucralose die Darmflora und den Stoffwechsel verändern – und damit Erkrankungen wie Diabetes fördern.

weiterlesen