Kardinal Burke distanziert sich von Steve Bannon


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US-Rechtspopulist Steve Bannon wollte in einer Abtei unweit Roms eine politische Kaderschmiede zur Verteidigung des christlichen Abendlands errichten. Jetzt rückt mit Kardinal Raymond Burke ein prominenter Unterstützer von ihm ab.

katholisch.de

Die von Steve Bannon geplante katholische Populisten-Akademie im ehemaligen italienischen Kloster Trisulti verliert einen zentralen Verbündeten. US-Kardinal Raymond Leo Burke legte am Dienstag den Ehrenvorsitz im Trägerverein „Dignitatis Humanae Institute“ (DHI) nieder und kündigte seine Mitwirkung auf. Zugleich distanzierte sich Burke in einer Erklärung von dem US-amerikanischen Rechtspopulisten Bannon, der in der mittelalterlichen Abtei unweit Roms eine politische Kaderschmiede zur Verteidigung des christlichen Abendlands errichten will.

Auslöser für Burkes Abkehr vom DHI war nach seinen Angaben die Unterstützung Bannons für ein Filmprojekt, das von einer homosexuellen Subkultur im Vatikan handeln soll. Burke, der dem konservativen Lager innerhalb der Kirche zugerechnet wird, distanzierte sich sowohl von diesem Vorhaben als auch von „einer Reihe von Statements Bannons zur Lehre und Disziplin der römisch-katholischen Kirche“.

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