Schwimmende Solar-Inseln liefern Strom und Treibstoff


Statt Hochspannungsleitungen zu bauen, könnten Energiequellen auf See und an Land angezapft werden. Konzepte dafür werden erprobt Quelle: TenneT
Auf künstlichen Solarinseln könnte genügend Energie produziert werden, um damit den gesamten Güterverkehr der Welt CO2-neutral abzuwickeln. Die Gewinnung auf dem Meer macht auch aus einem anderen Grund ziemlich viel Sinn. Ein möglicher Prototyp liegt mitten in der Nordsee

Von Norbert Lossau | DIE WELT

Mitten in der Nordsee, rund 100 Kilometer von der britischen Ostküste und 125 Kilometer von der dänischen Westküste entfernt, gibt es eine ausgedehnte Sandbank. „Doggerland“ liegt nur zwischen 13 und 30 Meter unter der Wasseroberfläche.

Diverse Firmen im Windenergie-Geschäft haben ein Auge auf diese Sandbank geworfen. Hier ließe sich mit vertretbarem technischen Aufwand eine künstliche Insel errichten, auf der dann nicht nur Windkraftanlagen, sondern zugleich elektrische Anlagen wie Transformatoren und Umrichter betrieben werden könnten. Zugleich könnte diese Insel als Verteilerkreuz für Windstrom aus Tausenden von Windrädern in der Nordsee dienen.

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