Missbrauchsfilm darf international verbreitet werden – Priester klagte


Bild: © picture alliance/dpa Themendiens/Andrea Warnecke (Symbolbild)
Zuerst hatte der Priester vergeblich versucht, den Kinostart zu verhindern – jetzt wollte er eine internationale Verbreitung über Videodienste abwenden. Doch das Missbrauchsdrama „Grace a Dieu“ darf laut Gericht gezeigt werden.

katholisch.de

Das Missbrauchsdrama „Grace a Dieu“ (Gelobt sei Gott) darf über Videodienste im Internet und international verbreitet werden. Das entschied ein französisches Gericht (Donnerstag) in Paris. Ein Lyoner Priester war gegen die Verbreitung gerichtlich vorgegangen. Dem Film liegt seine Geschichte zugrunde.

Der Anwalt des Priesters begründet das Vorgehen mit dem Erhalt der Unschuldsvermutung. Bislang hat noch kein Prozess gegen den Geistlichen stattgefunden. Dieser hatte bereits im Februar erfolglos versucht, den Kinostart zu verhindern und die Veröffentlichung auf die Zeit nach seinem Prozess zu verschieben.

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