Publizistin: „Forum Deutscher Katholiken“ nutzt Sprache der AfD


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Das „Forum Deutscher Katholiken“ nutze rechte Kampfbegriffe, wie man sie aus dem Umfeld der AfD kenne, sagt Publizistin Liane Bednarz. In dem Zusammenhang hat sie auch einen Rat für die deutschen Bischöfe.

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Die Publizistin Liane Bednarz kritisiert das „Forum Deutscher Katholiken“. Dieses verwende eine „Sprache, die man auch im Umfeld der AfD findet“, sagte Bednarz der „Augsburger Allgemeinen“ (Donnerstag). Bednarz äußerte sich zu einer vom Forum jüngst beim Kongress „Freude am Glauben“ in Ingolstadt beschlossenen Resolution. Wenn man diese lese, „hat man das Gefühl: Da hat sich jemand zielsicher viele rechte Kampfbegriffe herausgepickt und reiht sie aneinander“, so Bednarz. „Besonders schrill“ sei die Aussage, Pressevertreter kommentierten so, als ob sie zum „bezahlten Hofstaat der Regierung“ gehörten. Das gehe in Richtung Verschwörungstheorie.

Den in der Resolution enthaltenen Aufruf, sich gegen einen vermeintlichen Verlust an Rechtsstaatlichkeit und Freiheit zur Wehr zu setzen, sehe sie mit Sorge, ergänzte Bednarz. „Denn diese Sprache erinnert an die Widerstandsrhetorik der Rechtspopulisten, die ja behaupten, es gebe ein Staatsversagen und die Rechtsstaatlichkeit sei außer Kraft gesetzt.

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