Dragonfly: Drohne erkundet den Titan


Im Jahr 2024 soll statt eines Rovers eine Flugdrohne den Saturnmond Titan besuchen und dort Landschaften und Chemie erkunden. © Johns Hopkins APL
Flug über eine fremde Welt: Der Saturnmond Titan könnte bald Besuch von einer fliegenden Landesonde bekommen. Denn die drei Meter große Flugdrohne „Dragonfly“ soll 2024 zum Titan starten und dort die exotischen Landschaften aus der Luft erkunden. Der Doppel-Quadrocopter könnte in der knapp dreijährigen Missionszeit mehr als 175 Kilometer zurücklegen – mehr als jemals ein menschengemachtes Vehikel auf einem fremden Himmelskörper.

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Der Saturnmond Titan ist erdähnlich und exotisch zugleich. Denn er besitzt zwar Wolken, Seen, Stürme und sogar Karstlandschaften, doch statt Wasser strömt flüssiges Methan und Ethan in seinen Gewässern und regnet vom Himmel herab. Statt Wassereis gibt es gefrorene Kohlenwasserstoffe. Doch gerade wegen dieser exotischen Chemie gilt der Titan als ein Kandidat für außerirdisches Leben im Sonnensystem, denn organische Moleküle und damit potenzielle Lebensbausteine gibt es auf ihm reichlich.

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Mission Dragonfly: So soll die fliegende Landesonde den Titan erkunden.© NASA