Finanz-Voodoo: Die richtige Mondphase für den Aktienkauf


„Der Kurs reagiert stark auf die Mondphasen“: Vollmond über dem Frankfurter Finanzviertel
Quelle: Getty Images

„Sell in May and go away“ oder „Kaufen, wenn die Kanonen donnern“. Solche Sprüche sollen Anlegern den besten Zeitpunkt für Ein- oder Ausstieg an der Börse verraten. Analysten haben jetzt eine neue Strategie: In den Nachthimmel schauen.

Von Frank Stocker | DIE WELT

Wann ist der ideale Zeitpunkt, um am Aktienmarkt einzusteigen? Oder auszusteigen? Es gibt zig brauchbare oder weniger brauchbare Tipps dazu, oft sogar in Form eines Spruches zusammengefasst: Kaufen, wenn die Kanonen donnern. Sell in May. Buy on bad news, sell on good news.

Doch die kennt ja jeder. Wie schön wäre es da, einen ganz neuen Indikator zu finden, den noch niemand zuvor entdeckt hat?

So oder so ähnlich müssen es sich die Analysten der Hamburger Sutorbank gedacht haben. Und eines Abends, als sie vielleicht so vor sich hin sinnierend in den Sternenhimmel blickten, vielleicht auch schon von einigen Sommer-Cocktails begleitet, muss ihnen dann die ultimative Idee gekommen sein: Vielleicht ist ja der Mond für die Kursentwicklungen verantwortlich?

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