NS-Vergangenheit der Bundesanwaltschaft — Eine belastete Behörde


Bild. tagesschau.de

Anfang 2018 beauftragte die Bundesanwaltschaft Wissenschaftler damit, die NS-Belastung der Behörde zu prüfen. Heute werden erste Ergebnisse vorgestellt – die Details sind brisant.

Von Klaus Hempel | tagesschau.de

2016 erregte die Studie „Die Akte Rosenburg – das Bundesministerium der Justiz und die NS-Zeit“ großes Aufsehen. Sie zeigte auf, dass das Personal im Ministerium in der Nachkriegszeit zu über 50 Prozent aus ehemaligen NSDAP-Mitgliedern bestand. In dieser Studie wird auch ein Jurist genannt, der Anfang der 1960er-Jahre für Schlagzeilen sorgte: Wolfgang Fränkel, der 1962 zum Generalbundesanwalt ernannt worden war.

Nur drei Monate nach seiner Ernennung musste er seinen Posten wieder räumen. Fränkel, der 1933 in die NSDAP eingetreten war, konnte nachgewiesen werden, dass er während der NS-Zeit bei der Oberreichsanwaltschaft an mehreren Todesurteilen mitgewirkt hatte.

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