Dutzmann: Rückgang der Anerkennungen im Kirchenasyl vom Bamf gewollt


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Die evangelische Kirche wirft dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) vor, das Kirchenasyl systematisch zurückzudrängen.

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Die Kirchengemeinden würden sehr sorgfältig die Fälle prüfen, bevor sie ein Kirchenasyl gewähren, sagte der Bevollmächtigte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Martin Dutzmann, dem Evangelischen Pressedienst (epd). Zuletzt war bekanntgeworden, dass ein Kirchenasyl für die Betroffenen nur noch ganz selten mit einer Anerkennung endet. Die Ursache liege beim Bamf selbst, sagte Dutzmann: „Das ist dort so gewollt.“

Bis Ende April wurde nach Angaben der Bundesregierung in nur zwei Fällen von Kirchenasyl nachträglich Schutz durch das Bamf gewährt. In 145 Fällen blieb es bei der Ablehnung eines Asylbewerbers.

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