Eine Spinne namens Karl Lagerfeld


Zu Ehren des Modeschöpfers Karl Lagerfeld haben Biologen diese neuentdeckte Spinnenart „Jotus karllagerfeldi“ getauft. © Mark Newton

Schwarze „Handschuhe“, ein weißer Kragen und auch das restliche Outfit ist stilvoll in Schwarzweiß gehalten: Diese Springspinne erinnerte Biologen so stark an den Look des kürzlich verstorbenen Modedesigners Karl Lagerfeld, dass sie ihr kurzerhand dessen Namen gaben: Die in Australien neuentdeckte Spinnenart heißt nun ihm zu Ehren Jotus karllagerfeldi.

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Eigentlich glänzen die Springspinne der Gattung Jotus eher durch ihre Farbenpracht: Ihre Lauf- und Tastbeine sind oft knallrot, blau oder grün gefärbt. Wie alle Springspinnen besitzen sie zudem besonders große Augen, die ihnen ein räumliches Sehen ermöglichen. Diese Fähigkeit benötigen die Spinnen, wie sie keine Netze bauen, sondern ihre Beute im Sprung fangen. Gut zielen zu können ist daher für sie enorm wichtig. Vor kurzem haben Forscher zudem herausgefunden, dass Springspinnen auch überraschend gut hören – obwohl sie keine Ohren besitzen.

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