EKD: Sonntagsgottesdienst für immer weniger Gläubige attraktiv


Die Zukunft des „gewöhnlichen“ Sonntagsgottesdienstes sieht laut einer neuen Studie der evangelischen Kirche düster aus. Die Autoren haben auch erhoben, welche Faktoren überhaupt ausschlaggebend für den Kirchbesuch sind.

katholisch.de

Der übliche Gottesdienst am Sonntagmorgen ist zunehmend nur noch für Ältere und ehrenamtlich Engagierte attraktiv. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Liturgischen Konferenz in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). „Angesichts schwindender personeller und finanzieller Ressourcen, vor allem aber mit Blick auf die geringe Reichweite sollte vielerorts engagierter und ergebnisoffener über seinen Fortbestand diskutiert werden“, schreiben die Autoren über den Sonntagsgottesdienst. Am Dienstag wurde eine erste Auswertung der Studienergebnisse in Hannover veröffentlicht. Im Herbst sollen die Ergebnisse auf einer Tagung diskutiert werden.

Nach wie vor ist der Weihnachtsgottesdienst einer der wichtigsten Gottesdienste im Kirchenjahr, gerade für Menschen, die selten oder sonst gar nicht in die Kirche gehen. Auch die sogenannten Kasualien wie Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen gehören laut der Studie zu jenen kirchlichen Angeboten, die viele Menschen ansprechen.

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