Hassposter: Rechte und radikale Tierschützer besonders uneinsichtig


Gegenstand von Hasspostings ist vor allem die Flüchtlingsthematik.Foto: APA/HELMUT FOHRINGER

Die meisten Hasspostings kommen von Männern, aber auch Frauen hetzen – oft gegen andere Frauen

Birgit Riegler | derStandard.at

Sie tippen wilde Beleidigungen und Beschimpfungen ins Netz. Drohen mit dem Tod, wünschen anderen Vergewaltigungen, diskreditieren. Hassposter verunmöglichen Diskussionen in Foren und sozialen Medien. Ihre Opfer kapseln sich oft von der Debatte ab und überlassen der Hetze das Feld. Aber wer sind die Leute, die solche Dinge posten?

Männer zwischen 40 und 60

Den Hassposter schlechthin gibt es nicht. Aber es gibt Tendenzen. Beim Verein Neustart, der Tätern bei der Resozialisierung hilft und sich zunehmend auch mit Hasspostern beschäftigt, hat man es zum Großteil mit Männern zwischen 40 und 60 Jahren zu tun. Das zeigen die bisherigen Erfahrungen von „Dialog statt Hass„, das 2018 als Modellprojekt begonnen hat. Verurteilte Hassposter sollen dabei lernen, wie sie ihre Meinung im Netz ausdrücken können, ohne andere abzuwerten oder sich damit strafbar zu machen.

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