Intaktes Wikinger-Bootsgrab entdeckt


Blick auf das rund tausend Jahre alte Bootsgrab (link), zu den Grabbeigaben gehörten ein Schild und ein verzierter Kamm. © Arkeologerna

Seltener Fund: Archäologen haben ein intaktes Bootsgrab aus der Zeit der Wikinger in der schwedischen Stadt Uppsala entdeckt. Bisher sind erst zehn solcher Grabstätten in Schweden bekannt. In dem Boot lagen die Gebeine eines Mannes, zusammen mit denen eines Hundes und eines Pferdes. Zu den Grabbeigaben gehörten unter anderem ein Schwert, ein Speer, ein Schild und ein verzierter Kamm, wie die Forscher berichten.

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Vor rund tausend Jahren dominierten die Wikinger weite Teile Nordeuropas. Sie besaßen ein weites Handelsnetz, navigierten ihre Schiffe bis nach Grönland und Nordamerika und waren als Krieger und Eroberer gefürchtet. Vor allem in Skandinavien zeugen viele Siedlungsreste und Wikingergräber von der Lebensweise der „Nordmänner“. Deutlich seltener allerdings sind Bootsgräber – Bestattungen, bei denen die Toten mitsamt Grabbeigaben in einem Schiff begraben wurden. In Schweden sind bisher erst rund zehn solcher Begräbnisplätze bekannt.

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