Nemo will nicht gefunden werden


Nicht einmal im Meer ist man vor der Lichtverschmutzung sicher.Foto: APA/AFP/WILLIAM WEST

Lichtverschmutzung wirkt sich sogar unter Wasser aus: Baby-Clownfische schlüpfen nicht, wenn es zu hell ist

derStandard.at

Die Lichtverschmutzung des Himmels durch künstliche Beleuchtung ist ein wachsendes Problem. Einige Folgerscheinungen leuchten unmittelbar ein – etwa dass Sternwarten in Stadtgebieten nur noch eine stark eingeschränkte Sicht haben oder dass Fluginsekten und Zugvögel in ihrer Navigation gestört werden. Andere Folgen klingen auf den ersten Blick überraschend – wie die, von der nun Forscher der Flinders-Universität im australischen Adelaide berichten.

Das Forscherteam stellte nämlich fest, dass die Lichtverschmutzung sogar Meeresbewohner betreffen kann. Demnach könnte die zunehmende Nachthelligkeit in den Meeresriffen die Fortpflanzungsraten stark beeinträchtigen, wie ein Experiment mit Clownfischen – allgemein bekannt geworden durch den Film „Findet Nemo“ – nahelegt.

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