Fall Orlandi: Experten öffnen Gräber – und erleben Überraschung


Seit 36 Jahren wird die Vatikanbürgerin Emanuela Orlandi vermisst. Eine neue, vermeintlich heiße Spur führte auf den Campo Santo Teutonico – den deutschen Friedhof am Vatikan. Bei der Öffnung zweier Gräber erlebten Experten heute eine Überraschung.

katholisch.de

Das Rätselraten um das Verschwinden der Vatikanbürgerin Emanuela Orlandi vor 36 Jahren geht weiter. Grabungsarbeiten auf dem deutschen Friedhof im Vatikan, wo die Vermisste laut einem anonymen Hinweis bestattet worden sein sollte, verliefen negativ: Beide geöffneten Grabstellen waren überraschenderweise vollständig leer. „Weder wurden menschliche Überreste noch Urnen gefunden“, teilte Vatikansprecher Alessandro Gisotti am Donnerstagmittag mit. Er kündigte zugleich Nachforschungen zu „strukturellen Veränderungen“ auf dem Friedhof an.

Die Orlandis hatten aufgrund neuer Hinweise die Öffnung des Grabes von Sophie von Hohenlohe auf dem Campo Santo Teutonico im Vatikan beantragt. Die Anwältin der Familie, Laura Sgro, rief erneut zur Klärung des Falls auf: „Wer etwas weiß, soll sprechen. Helft uns, Emanuela zu finden“, sagte sie laut italienischen Medien.

weiterlesen