„Random Transiter“ gibt Rätsel auf


Der sonnenähnliche Stern HD 139139 gibt Astronomen Rätsel auf, denn seine Abschattungen sind zwar gleichartig, aber völlig zufällig verteilt. © NASA/JPL-Caltech

Unerklärliche Schatten: Astronomen haben einen Stern entdeckt, dessen Licht gleich 28 Mal in kurzer Folge verdunkelt wurde. Das Seltsame jedoch: Diese Transits sind zwar alle gleich stark, aber so unregelmäßig, als hätte sie ein Zufallsgenerator erzeugt. Dass sie durch Planeten oder Asteroiden im Orbit dieses Sterns verursacht werden, sei daher unwahrscheinlich, so die Forscher. Auch Staubwolken oder zerfallende Planeten passen nicht ins Bild. Was aber ist dann die Ursache?

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Wenn ein Stern einen oder mehrere Planeten besitzt, verraten sich diese oft durch Schatten in der Lichtkurve des Sterns: In periodischen Abständen dimmen sie das Sternenlicht ab, weil sie vor ihrem Mutterstern vorüberziehen. Diese Transits ähneln scharf abgegrenzten, regelmäßig auftretenden Trögen in der Lichtkurve. Doch es gibt auch Exoten mit unregelmäßigen oder seitlich „ausgeschmierten“ Abdimmungen, darunter der „Alien-Stern“ KIC 8462852 oder der junge Stern RW Aur A. Bei solchen Sternen können Astronomen nur spekulieren, was die ungewöhnlichen Transits verursacht.

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