Deutsches Teleskop eRosita von russischer Rakete ins All gebracht


Das deutsche Röntgenteleskop eRosita – (c) imago/Reiner Zensen (Reiner Zensen)

Der Start war bereits zwei Mal verschoben worden. Das deutsche Röntgenteleskop soll die Strukturen des Alls über Röntgenstrahlung sichtbar machen.

Die Presse.com

Das deutsche Röntgenteleskop eRosita ist am Samstag mit dreiwöchiger Verspätung vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan ins All gestartet. Pünktlich um 14.31 Uhr MESZ hob die russische Trägerrakete mit eRosita und einem russischen Teleskop an Bord ab. Das zeigten Livebilder der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos. Der Start, der zwei Mal verschoben wurde, verlief ohne Zwischenfälle.

Ursprünglich sollte die Rakete bereits am 21. Juni abheben. Nach Angaben des maßgeblich am Bau von eRosita beteiligten Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik in Garching bei München war eine Batterie nicht voll geladen, die in einer Phase zur Zündung der Rakete notwendig gewesen wäre. Technische Probleme gab es auch am Freitag.

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