Nachfahren geflohener Juden kämpfen um deutschen Pass


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Nachfahren von in der NS-Zeit geflohenen Juden haben nach dem Grundgesetz die Möglichkeit, den deutschen Pass zu erlangen. In der Realität scheitert das offenbar oft an komplizierten Einzelregelungen. Das Innenministerium prüft nun Erleichterungen.

evangelisch.de

Nachfahren von Juden, die während des Nationalsozialismus aus Deutschland geflohen sind, kämpfen einem Medienbericht zufolge derzeit für die deutsche Staatsbürgerschaft. Obwohl das Grundgesetz ihnen den Pass grundsätzlich zuspricht, bekommen ihn viele nicht, heißt es in einem Bericht des Berliner „Tagesspiegels“ (Samstag). „Einige kämpfen schon seit 20, 30 Jahren um den deutschen Pass“, sagte Nick Courtman der Zeitung. Das Bundesinnenministerium ist sich nach den Worten einer Sprecherin des Problems bewusst und prüft Änderungen der derzeit komplizierten Regelungen.

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