Dodo Müller: Kirche arbeitet an ihrer eigenen Auflösung


Gerhard Ludwig Müller links im Bild. Bild: bb

Der ehemalige Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation, Kardinal Gerhard Ludwig Müller, hat der katholischen Kirche unter Papst Franziskus vorgeworfen, an ihrer eigenen Auflösung zu arbeiten.

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„Die Selbstsäkularisierung der Kirche nach dem Modell des liberalen Protestantismus ist nicht der erste Schritt ihrer Modernisierung, sondern der letzte vor ihrer Selbstabschaffung“, schreibt er in einem neuen Buch, das am Montag erscheint. In dem Buch äußert Müller an vielen Stellen scharfe Kritik an Papst Franziskus.

Der deutsche Kardinal wirft dem Vatikan Machtklüngel und dem Kirchenoberhaupt Effekthascherei vor. Die Kirche müsse „arm und dienend, einfach aber auffällig barmherzig sein“, schreibt Müller in dem Buch mit dem Titel „Römische Begegnungen“. Mit verstaubten Vokabeln von Sünde und Umkehr könne man die Leute nur abschrecken.

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