Ebola-Ausbruch in Kongo-Kinshasa: Erster Fall in Millionenstadt Goma registriert


Seit knapp einem Jahr breitet sich das hochgefährliche Ebola-Virus im Osten von Kongo-Kinshasa aus. Nun hat es eine Metropole erreicht; das Risiko, dass es sich dort ausbreitet, gilt allerdings als gering.

Neue Zürcher Zeitung

Zum ersten Mal seit Beginn des Ebola-Ausbruchs im Osten von Kongo-Kinshasa vor knapp einem Jahr ist ein Mensch in einer Millionenstadt an dem gefährlichen Virus erkrankt. Bei einem Pastor, der am Sonntag in Goma angekommen war, sei Ebola bestätigt worden, teilte das Gesundheitsministerium am späten Sonntagabend mit.

Der Mann kommt demnach aus der Provinz Süd-Kivu und war per Bus über Butembo, wo bereits etliche Menschen an Ebola erkrankt sind, in die Hauptstadt der Provinz Nord-Kivu gereist. In Goma leben rund eine Million Einwohner. Allerdings sei das Risiko einer Ausbreitung in der Stadt «gering», da der Patient schnell identifiziert und isoliert worden sei und zudem alle Passagiere des Busses identifiziert worden seien, teilte das Gesundheitsministerium mit.

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