„Ohne Sonne braun“: Zentralrat der Juden beklagt Nazi-Artikel bei Amazon


Neonazi-Propagandaartikel bei Amazon. Die Vorschriften des Online-Händlers verbieten eigentlich „das Anbieten von Artikeln, die den Nationalsozialismus oder verfassungswidrige Organisationen verherrlichen, unterstützen, gutheißen oder verharmlosen“. (Bild: amazon.de)

Der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, hat den E-Commerce-Riesen Amazon zum Verzicht auf den Verkauf von Nazi-Ware aufgefordert.

Stefan Krempl | heise online

Dass bei Amazon Produkte aus der Neonazi-Szene zu erstehen sind, hat der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, als „völlig inakzeptable Situation“ kritisiert. Über den Online-Großhändler würden beispielsweise „T-Shirts und Aufkleber vertrieben“, die „NS-Größen oder rechtes Gedankengut verherrlichen oder den Hass auf Minderheiten schüren“, monierte der 65-Jährige gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

Amazon trage „als eines der größten Unternehmen auf dem weltweiten Buch- und Onlinehandelsmarkt eine große moralische und gesellschaftliche Verantwortung“, redete Schuster dem US-Konzern ins Gewissen. „Wer solche Waren auf dem Markt verbreitet, darf sich nicht darauf zurückziehen können, dass er lediglich ‚Anbieter‘ ist und damit keine Verantwortung hat.“ Das gelte „gerade in der derzeitigen politischen und gesellschaftlichen Lage“.

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