Wie kommt (so viel) Quecksilber in den arktischen Fisch?


Die Quecksilber-Belastung von Fischen aus arktischen Seen variiert stark. – (c) imago images / Nature Picture Library (Wild Wonders of Europe / Lundgren via http://www.imago-images.de)

Die Quecksilber-Konzentration von Fischen im Norden Kanadas unterscheiden sich teilweise um das Neunfache voneinander. Die Gründe sind noch unklar, der Klimawandel spielt aber jedenfalls eine Rolle.

Die Presse.com

Die Quecksilber-Belastung von Fischen aus arktischen Seen variiert stark. So wiesen Fische aus sechs Seen im hohen Norden Kanadas je nach Gewässer sehr unterschiedliche Quecksilber-Konzentrationen auf, die sich teilweise um das Neunfache unterschieden, berichtet ein Forscherteam mit österreichischer Beteiligung im Fachjournal „Science of the Total Environment“.

Günter Köck vom Institut für Interdisziplinäre Gebirgsforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) hat mit Kollegen in einer Anfang des Jahres veröffentlichten Studie nachgewiesen, dass Fische aus arktischen Seen stark mit Quecksilber belastet sind. Bei einem Fünftel der untersuchten Seesaiblings-Populationen vor allem aus Seen in Kanada und Grönland wurden jene Quecksilber-Werte überschritten, bei denen negative Effekte etwa auf die Fortpflanzung auftreten.

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