7.000 neue Spezies auf der Roten Liste der bedrohten Arten


Die Roloway-Meerkatze zählt heute zu den seltensten Primaten Afrikas. Die IUCN stuft sie als „stark gefährdet“ ein.
Foto: Hans Hillewaert [cc;3.0;by-sa]

Insgesamt hat die Weltnaturschutzunion die Lage von 105.000 Arten untersucht. 28.000 davon sind direkt vom Aussterben bedroht

derStandard.at

Die Weltnaturschutzunion (IUCN) hat der Roten Liste 7.000 bedrohte Arten hinzugefügt. In der neuesten Fassung der Roten Liste sind somit 105.000 Arten aufgeführt, von denen 28.000 als direkt vom Aussterben bedroht gelten. „Der Niedergang der Natur vollzieht sich in einem nie dagewesenen Tempo“, erklärte IUCN-Chefin Grethel Aguilar.

Primaten, Fische und Bäume sind demnach vor allem durch die Rodung der Wälder und Überfischung bedroht. Im Mai hatte der Weltrat für Biodiversität (IPBES) in seinem Bericht gewarnt, dass rund eine Million Tier- und Pflanzenarten schon „in den kommenden Jahrzehnten“ ausgestorben sein könnte, sollte die Menschheit ihren Umgang mit der Natur nicht ändern. Die Wissenschafter forderten vor allem „tiefgreifende Änderungen“ vor allem in der Landwirtschaft.

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