„Die meisten Flüchtlinge bringen starke demokratische Grundeinstellungen mit“


Etwa die Hälfte der Geflüchteten verrichtet Fachkrafttätigkeiten.Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Wie viele Geflüchtete arbeiten? Welche Rolle spielt der Familiennachzug? Über Migration wird viel gestritten, Experte Brücker kennt die Details. Ein Interview.

Von Andrea Dernbach | DER TAGESSPIEGEL

Herbert Brücker ist Direktor des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) an der Humboldt Universität – zusammen mit der Sozialwissenschaftlerin Naika Foroutan – und leitet den Bereich „Migration, Integration und internationale Arbeitsmarktforschung“ am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg.

Herr Brücker, die Arbeitsintegration von Geflüchteten lief bisher überdurchschnittlich. Stimmt das noch? Wie sind die aktuellen Zahlen?

Im April sind 36 Prozent der Einwanderer aus den Asylherkunftsländern, die seit 2015 zugezogen sind, in bezahlter Arbeit – nach der deutschen Definition, die ab dem ersten Euro Lohn gilt. Von ihnen sind wiederum etwa 80 Prozent sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Der Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten liegt etwas geringer als in der gesamten arbeitenden Bevölkerung.

In den Wintermonaten stagnierte die Arbeitsmarktintegration der Geflüchteten leicht, im April– der übliche Frühjahrseffekt – zog die Beschäftigung wie im Vorjahr wieder um 10.000 Personen an.

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