Kauder fordert Abschiebestopp für zum Christentum konvertierte Muslime


Wer in Deutschland vom Islam zum Christentum konvertiert und dann in sein Heimatland abgeschoben wird, dem droht laut CDU-Politiker Volker Kauder brutale Verfolgung. Das will Kauder verhindern – und hat aktuell besonders ein Land im Fokus.

katholisch.de

Der ehemalige Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) fordert einen Abschiebestopp für ehemalige Muslime, die zum Christentum konvertiert sind. „Wir wollen erreichen, dass ähnlich wie etwa im Hinblick auf Afghanistan und Syrien die Bewertung der Lage vor Ort korrigiert wird und konvertierte Christen bis auf Weiteres nicht mehr in den Iran zurückgeschickt werden“, sagte er der „Bild“-Zeitung (Dienstag).

30 konvertierte Muslime betroffen

Im Iran drohe den Christen brutale Verfolgung, sagte Kauder. Damit wende er sich gegen die Pläne des Bundesinnenministeriums unter Minister Horst Seehofer (CSU), das zum Christentum konvertierte Muslime unter anderem in den Iran abschieben wolle, so die Zeitung.

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