Opiod-Krise: In Ohio rückt die «Mutter aller Zivilklagen» näher


Drei Unternehmen stellen in den Vereinigten Staaten 90 Prozent der Opioid-haltigen Medikamente wie Oxycodone und Hydrocodone her. (Bild: Keith Srakocic / AP Photo)

Vermutlich im Oktober beginnt ein Modell-Zivilprozess gegen rund zwei Dutzend Unternehmen aus der Herstellungs- und Lieferkette für Opioid-Schmerzmittel. Eingaben am Gericht geben erste Eindrücke davon, worum es gehen wird.

Peter Winkler | Neue Zürcher Zeitung

Während die Vereinigten Staaten auf das Urteil im Zivilprozess gegen den Konzern Johnson & Johnson in Oklahoma warten, rückt eine andere Zivilklage in Ohio näher, die den Rahmen der bisherigen Grössenordnungen von Geldstrafen gleich nochmals sprengen könnte.

In beiden Fällen geht es um die Frage, ob Unternehmen in der Produktions- und Lieferkette von Opioid-haltigen Schmerzmitteln für die drittgrösste Epidemie in der Geschichte der USA mitverantwortlich sind. An einer Überdosis von rezeptpflichtigen Opioiden starben bisher fast 220 000 Personen. Im Vergleich dazu forderten die Spanische Grippe 1918 und die Aids-Epidemie zwischen 1981 und 2005 jeweils gut eine halbe Million Todesopfer.

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