Politischer Islam: „Alles für Allah“


Minarett einer Moschee in Frankfurt am Main. Bild: Dlf

Wie verändert der politische Islam unsere Gesellschaft? Das fragen zwei deutsch-österreichische Publizisten in ihrem neuen Buch „Alles für Allah“. Ein Anzeichen für diese Veränderung sei beispielweise, dass heute jeder den islamischen Fastenmonat Ramadan kenne.

Von Abdul-Ahmad Rashid | Deutschlandfunk

„Wir haben versucht, Fakten zusammenzutragen, die Ideologie des Islamismus mal aufzudecken, zu sagen, worum geht es diesen Organisationen überhaupt, was vertreten die genau, und wie sind sie organisiert. Welche Organisationen finden sich da zusammen, und wie gehen sie vor. Wie versuchen sie, ihre Ideologie in die Gesellschaft hineinzutragen.“

Heiko Heinisch ist Historiker, beschäftigt sich seit Jahren mit dem Phänomen des politischen Islam, vor allem in Deutschland und auch in Österreich, wo der Wissenschaftler seit vielen Jahren lebt. Er sieht in diesen politischen Auslegungen des Islam eine Bedrohung.

„Die Gefahr besteht vor allen Dingen darin, dass sich innerhalb des Islam in den letzten vierzig Jahren eine fundamentalistische Lesart des Islam quasi als Mainstream durchgesetzt hat. Zunächst in den Ländern der islamischen Welt, aber von dort ausgehend natürlich auch in den Communities hier in Europa.“

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