Relikte des Ersten Kreuzzugs entdeckt


Kreuzfahrer vor den Toren Jerusalems (französische Darstellung von 1270) © gemeinfrei

Im Namen Gottes: Während des Ersten Kreuzzugs wurde Jerusalem auf grausame Weise von einem Kreuzritterheer erobert. Archäologen haben nun spannende Relikte dieser Belagerung vor fast tausend Jahren entdeckt. Sie stießen auf einen Graben, den die Bewohner der Stadt damals als Verteidigung vor der Stadtmauer aushoben – ein Detail, das bisher nur aus historischen Texten bekannt war. Außerdem barg das Team Pfeilspitzen und wertvollen Schmuck, bei dem es sich wahrscheinlich um Beute der Kreuzfahrer handelt.

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Die Kreuzzüge waren eine prägende Phase für die Geschichte Europas und des Nahen Ostens. Ab dem Jahr 1095 machten sich hunderttausende Kreuzritter und Fußsoldaten aus unterschiedlichen Regionen unseres Kontinents auf den Weg ins „Heilige Land“, um dieses und vor allem die für das Christentum bedeutende Stadt Jerusalem aus den Händen der Moslems zu befreien.

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