Bio-Ethik-Reform in Frankreich: Die Sorge der alten Knacker um die Unterleiber ihrer Gläubigen


Reagenzgläser im Labor
© Alex Traxel (shutterstock)

Die Kirche protestiert: Kritik an der geplanten Bioethikreform übt der Vorsitzende der Französischen Bischofskonferenz. Um auf den Kinderwunsch einiger Menschen zu reagieren, würden die natürlichen Bedingungen für Zeugung und Abstammung verändert.

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Das sagte Eric de Moulins-Beaufort der Zeitung „La Croix“. Er sei besorgt über eine Ausweitung der embryonalen Stammzellforschung und den Umgang mit Embryonen, so der Erzbischof von Reims. Es sei unklar, ob das geplante Gesetz auch die Zerstörung von Embryonen billige.

Künstliche Befruchtung nicht nur für heterosexuelle Paare

Der am Mittwoch im Kabinett verabschiedete Gesetzentwurf für die Bioethikreform sieht unter anderem die Möglichkeit künstlicher Befruchtung für alleinstehende Frauen und lesbische Paare vor.

Bislang ist diese nur heterosexuellen Paaren erlaubt, wenn einer der beiden Partner unfruchtbar ist oder eine schwere Krankheit an das Kind weitergegeben werden könnte. Die Paare müssen verheiratet sein oder seit mindestens zwei Jahren zusammenleben. Im September soll der Gesetzentwurf im Parlament beraten werden.

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