Gravitations-Rotverschiebung am Milchstraßenzentrum stützt die Relativitätstheorie


Nach Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie müsste das Licht eines Sterns beim Flug durch die Gravitationssenke eines Schwarzen Lochs ins Rote verschoben werden. © Nicole R. Fuller/ National Science Foundation

Einstein-Test am Schwarzen Loch: Die Allgemeine Relativitätstheorie hat sich erneut als korrekt erwiesen – selbst unter Extrembedingungen. Testobjekt dafür war ein Stern, der nahe am zentralen Schwarzen Loch der Milchstraße vorbeizog. Sein Licht liefert die bisher umfassendste Bestätigung für die Gravitations-Rotverschiebung – die Dehnung des Lichts durch die Schwerkraftwirkung großer Massen, wie die Astronomen im Fachmagazin „Nature“ berichten.

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Vor mehr als 100 Jahre sagte Albert Einstein in seiner Allgemeinen Relativitätstheorie voraus, dass die Schwerkraftwirkung massereicher Objekte nicht nur die Raumzeit krümmt, sondern auch das Licht dehnt. Weil das Licht Energie verliert, wenn es diese Schwerkraftsenke wieder verlässt, verschiebt sich seine Wellenlänge in den roten, energieärmeren Bereich. Diese Gravitations-Rotverschiebung haben Astronomen bereits bei Objekten im Sonnensystem und bei fernen Galaxienhaufen vermessen und bestätigt.

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