Offenbach: Wo Hassprediger willkommen sind


Ein für das Offenbacher Mathildenviertel typisches Hochhaus.
© Alexander Heinl / dpa

Die Islamismusexpertin Sigrid Herrmann-Marschall kennt Moscheen und Gebetsräume in Offenbach in denen extremistische Akteure ein- und ausgehen.

Frankfurter Rundschau

Die Islamismusexpertin Sigrid Herrmann-Marschall hat eine Erklärung dafür, weshalb die Offenbacher Beratungsstelle gegen religiös motivierten Extremismus auf Desinteresse stößt. „Die Offenbacher Problemfälle finden genügend Orte, wo sie ‚alternativ‘ betreut werden“, sagt sie. Islamistisch radikalisierte Jugendliche hätten in der Stadt genügend Anlaufstellen, um in der Szene zu bleiben. Die Offenbacherin nennt Moscheen und Gebetsräume in der Waldstraße, im Mathildenviertel, in der Stadtmitte und auch an der Grenze zu Mühlheim, wo sich in der Vergangenheit extremistische Akteure trafen.

Die Al-Huda-Moschee an der Schumann-Straße 59 falle seit Jahren mit problematischen Gästen auf, von dem belgischen Hassprediger Tarik ibn Ali bis hin zu Muslimbrüdern. Der Imam war Mitbegründer des der Muslimbruderschaft zugerechneten Rats der Imame und Gelehrten (RIG oder RIGD) Frankfurt.

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